§ 20 Kurse - Wie die Krankenkasse dein Fitnesstraining zahlt.

Die Krankenkassen haben es sich zum Ziel gemacht, ihren Versicherten zu einer besseren Gesundheit zu verhelfen. Sie wollen über § 20 Kurse dafür sorgen, dass mehr Versicherte an Vorsorgekursen teilnehmen. Es geht hier unter anderem um Stressbewältigung, Vermeidung von Suchtverhalten, eine gesündere Ernährung und um das Vermeiden von Bewegungsfehlern.

Das sind § 20 Kurse

Präventionskurse nach § 20 SGB V werden von den Krankenkassen finanziell unterstützt bzw. werden die Kosten für die Teilnahme an diesen Kursen bis zu 100 Prozent übernommen. Damit wird neben dem Gesetz, das die Krankenversicherungen zu befolgen haben, auch dem Fakt Rechnung getragen, dass Prävention für mehr Gesundheit und in der Folge zu geringeren Ausgaben seitens der jeweiligen Krankenasse sorgt. Es geht hier nicht darum, dass die Kasse die Kosten für ein Fitnesstraining im Studio übernimmt und beispielsweise die jährliche Mitgliedgebühr zahlt. Wohl aber können selbst solche Vorhaben zum Beispiel durch die Vergabe von Bonuspunkten unterstützt werden.

Statistisch gesehen verringern sich durch Prävention Krankheiten, da ihnen die Basis wie mangelnde Bewegung, Stress, fehlende Entspannung und ungesunde Ernährung genommen wird. Gesetzliche Krankenkassen setzen daher auf Prävention, was sie wiederum dank dem Gesetz vom Staat (§ 20 SGB V) auch müssen. Jede Krankenversicherung ist damit verpflichtet, eine finanzielle Förderung für derartige Kurse anzubieten. Im Prinzip haben sich Gesetzgeber und Krankenversicherungen zusammengetan und beschlossen, den gesetzlich Versicherten etwas Gutes zu tun. Hintergrund ist auch der Ruf nach Gleichbehandlung: Sozial Schwächere sollen sich gesundheitliche Vorsorge ebenso leisten können und profitieren besonders von dem Zuschuss. Zumal viele finanzstärkere Versicherte ohnehin mehr für die Gesundheit tun und Sport treiben, was sich sozial Bedürftige oft nicht leisten können.

Voraussetzungen für § 20 Kurse

Die Präventionskurse sind jedoch nur erstattungsfähig, wenn der Kursleiter seine Grund- und Zusatzqualifikation nachweisen kann. Das heißt, dass sowohl Kurs als auch Kursleiter von der Kasse anerkannt sein müssen und sich nach den Richtlinien der Gesetzlichen Krankenkassen richten. Insgesamt müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein, damit die Kosten erstattet werden:

  • anerkannte Kurse mit 10 bis max. 15 Teilnehmern
  • Kurse zeitlich begrenzt und in Einheiten aufgeteilt
  • Kurse zu den genannten Gebieten Ernährung, Suchmittelkonsum, Entspannung und Bewegungsgewohnheiten
  • anerkannter Kursleiter
  • Zahlung der Kursgebühr durch den Versicherten

Die Anerkennung der Kurse bzw. der Kursleiter erfolgt seit 2014 durch die Zentrale Prüfstelle Prävention. An dieser Stelle kommen unsere HARDY’s Fitnessclub Kurse ins Spiel. Sie stellen nicht einfach nur ein Fitnesstraining dar, sondern sind Kurse nach § 20 und dementsprechend erstattungsfähig. Sie sind durch die genannte Prüfstelle zertifiziert und werden von fast allen Krankenkassen bezuschusst. Ein ausgebildeter und anerkannter Personal Trainer sorgt dafür, dass die Teilnehmer Übungen unter anderem in diesen Kursen richtig und gesund ausführen.

  • Kurse zur Kräftigung von Rücken und Gelenken
  • Kurse zur Stabilisierung des Herz-Kreislauf-Systems
  • Stoffwechselkurse
  • funktionelles Training
  • Zirkeltraining

Erstattungsfähige Kurse in HARDY’s Fitnessclub

Mit Personal Trainer und Zuschuss von der Krankenversicherung trainieren? Das geht in unseren Kursen, die von der Zentralen Prüfstelle für Prävention zertifiziert wurden. Sie haben hier die Wahl, wie lange Sie trainieren wollen: Entscheiden Sie sich für Kurse mit einer Dauer zwischen vier und zwölf Wochen. Die Krankenkassen übernehmen in der Regel mindestens einen Kurs pro Jahr, viele allerdings erstatten inzwischen die Kosten für maximal zwei Kurse in einem Kalenderjahr.
Die Startzeiten sind flexibel, was bedeutet, dass Sie nicht auf feste Anfangszeiten warten müssen, sondern loslegen können, wenn Sie Lust dazu haben. Im Gegensatz zum klassischen Fitnesstraining im Studio sind unsere Kurse auch ohne Mitgliedschaft zu besuchen. Ihr Vorteil: Sie binden sich damit nicht langfristig und können sich nach Beendigung Ihres Kurses entscheiden, ob Sie mit dem persönlichen Training weitermachen oder lieber einen weiteren Kurs besuchen.

 

So rechnen Sie mit der Krankenkasse ab

Entscheiden Sie sich für einen HARDY’s Club in Ihrer Nähe und buchen Sie einen Kurs Ihrer Wahl. Möchten Sie etwas für die körperliche Fitness tun, kann zum Beispiel das Zirkeltraining gebucht werden. Vielleicht soll es aber auch um das Stärken des Herz-Kreislauf-Systems gehen, dann wählen Sie bitte diesen entsprechenden Kurs. Noch einmal: Sie buchen die Kurse ohne Mitgliedschaft im Fitnessclub und haben damit auch keinerlei Verpflichtungen nach Beendigung des Kurses einzuhalten.
Nach der Anmeldung zu Ihrem Wunschkurs zahlen Sie die geforderte Gebühr und können mit dem Kurs starten. Jeder Kurs besteht aus acht bis zwölf Einheiten und reicht über vier bis zwölf Wochen. Sie müssen nicht täglich zum Kurs erscheinen, meist sind die Angebote auf ein- bis zweimal in der Woche festgelegt. Jede Einheit wird dabei von einem Personal Trainer betreut, der selbstverständlich die nötige Grund- und Zusatzqualifikation vorweisen kann.

Um den Kurs bei der Krankenkasse abrechnen zu können, müssen Sie den Nachweis erbringen, dass Sie an mindestens 80 Prozent der Einheiten teilgenommen haben. Darüber bekommen Sie eine abschließende Bescheinigung, die Sie zusammen mit dem Antrag auf Kostenerstattung bei der Krankenkasse einreichen müssen. Im Normalfall erhalten Sie zwischen 80 und 100 Prozent der Gebühren für den jeweiligen Kurs von Ihrer Krankenversicherung erstattet.

Wichtig: Es gibt keine Möglichkeit für die Krankenkassen, direkt mit unserem Club abzurechnen. Nicht wir als Anbieter bekommen die Erstattung, sondern immer nur Sie als Versicherter! Der Hintergrund dazu ist, dass sich die Leistungen der Krankenversicherung nur an die Versicherten richten. Sie müssen immer in Vorleistung gehen und die Kurse erst einmal bezahlen.
Tipp: Die Krankenkassen zahlen immer nur für zeitlich befristete Maßnahmen, die Sie bei uns aber in jedem Fall durch die Einschränkung auf eine bestimmte Zeit und auf eine maximale Anzahl von Einheiten pro Kurs mit Sicherheit bekommen. Für die Abrechnung ist des Weiteren wichtig, dass der zweite Kurs im Jahr unbedingt in einem anderen Handlungsfeld stattfinden muss. Das heißt, wenn Sie sich beim ersten Kurs für das Handlungsfeld der gesunden Ernährung entschieden haben, können Sie in dem gleichen Jahr nicht noch einen diesbezüglichen Kurs absolvieren, sondern müssen sich für Stressbewältigung, Suchtverhalten oder Bewegung entscheiden. Die gleichen Handlungsfelder werden in der Regel nur alle zwei Jahre durch die Krankenkassen gefördert bzw. finanziell unterstützt.

 


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